Aktuelles

Gospels und moderne Kirchenlieder

 Nächstes Projekt des Kirchenchors Waldbreitbach am 18. August 2019 – wer will mitsingen?

Waldbreitbach. Tradition und Trend verknüpft einer der ältesten Laienchöre in Rheinland-Pfalz bei seinem nächsten Projekt: Der „Kirmes-Collage“ im Rahmen des Hochamtes in der Waldbreitbacher Pfarrkirche Maria Himmelfahrt am 18. August 2019.

Einmal mehr möchte der Kirchenchor 1777 „Cäcilia“ Waldbreitbach möglichst viele Mitwirkende begrüßen, die Freude am Gesang und gemeinschaftlicher Musik haben und die Cäcilianerinnen und Cäcilianer gerne stimmlich unterstützen.

Nach den klassischen Klängen mit Mozarts Krönungsmesse stehen diesmal Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert auf dem Programm. Begleitet von einer Jazz-Band werden am 18. August um 10.00 Uhr Stücke aus dem Bereich der Gospels und Spirituals sowie moderne Kirchenlieder zu hören sein. Die Proben finden an folgenden Tagen jeweils von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrheim Waldbreitbach statt:

– Donnerstag, 25. Juli

– Donnerstag, 1. August

– Donnerstag, 8. August

– Donnerstag, 15. August

….. und was sich bei den vergangenen Projekten bewährte, dient auch diesmal als digitale Probenvorlage.  The Master of Ceremony Peter Uhl hat drei Werke für die Projektsängerinnen und -Sänger auf die Seite gestellt,  damit sich der Spirit auch zuhause üben lässt. Einfach anklicken und los geht´s: Viel Spaß!

 

Jesus is the answer
https://youtu.be/pa4Ct3JBGX0

Good news
https://youtu.be/QuXYYpfAOgc

Sunday Morning
https://youtu.be/_UrbQISwzME


Publikum begeistert von österlicher Krönung

Projektchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach und Orchester interpretierten Mozart und Händel

Waldbreitbach. Beim österlichen Emmaus-Erlebnis wussten die Jünger erst später, mit wem sie da zusammen gingen, für die Besucher des Ostermontags-Gottesdienstes in Waldbreitbach war indes von vorneherein klar, wer sie musikalisch begleiten würde: Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel und der Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach.

Und weil dem so war, fanden sich in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer ein, um sich an den musikalischen Ostergaben eines der ältesten Laienchöre von Rheinland-Pfalz zu erfreuen.

Unterstützung erfuhren die Cäcilianerinnen und Cäcilianer aus dem Wiedtal von mehr als 15 Gastsängerinnen und Gastsängern aus der weiteren Region. Sozusagen im Stil eines instrumentalen „Sahnehäubchens“ wurde dieses konzertante Erlebnis unter der künstlerischen Gesamtleitung von Dekanatskantor Peter Uhl von einem Orchester aus Profis und erfahrenen Amateuren versüßt.

Dass Mozarts´ Krönungsmesse und Händels´ „Halleluja“ zu den ewigen Höhepunkten kirchlicher Klassik zählen, kam für das Ehepaar Marlene und Josef Schmidt passend zum persönlichen Anlass: Der Goldenen Hochzeit, zu der Chor und Orchester das „Halleluja“ gleich nochmals als Zugabe interpretierten.

Es gab also vielfach Anlass zum Strahlen – bei Mitwirkenden, am sonnigen Himmel über der Pfarrkirche und beim Publikum. Oder um es mit den handwerklichen Künsten des Goldpaares auszudrücken: es war richtig was gebacken.

Das nächste Projekt des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach findet zu Kirmes 2019 mit dem Festhochamt am 18. August statt. Der Chor freut sich auch über ganz neue Sangesfreundinnen und Freunde. Nähere Informationen folgen rechtzeitig.

Verbindung zur Krönungsmesse

http://www.cyberbass.com/Major_Works/Mozart_W_A/mozart_KV317_kroenungsungsmesse.htm

Die Krönungsmesse kommt über diesen Link direkt zu Ihnen und Euch! Einfach anklicken, die passende Stimmlage heraussuchen und schon kann es mit der individuellen, digitalen Probearbeit losgehen. Viel Spaß beim rocken des Amadeus!

 


Cäcilia setzt sich die Krönung zum Ziel

Nächstes Mitmach-Projekt des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach mit Mozart und Händel

Waldbreitbach. Die schöne neue Welt mag manches an Entwicklungen gebracht haben, auf musikalischer Ebene sind die letzten Ideen und Idole eher, wie am gerade Oscar prämierten Freddie Mercury zu erkennen, in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu verorten. Ganz zu schweigen von den ganz klassischen Tönen.

In die Blütezeit dieser epischen Musik taucht der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach mit seinem nächsten Projekt ein: der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Wunderwerk des österreichischen Genies wird am Ostermontag, 22. April 2019, 11:00 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Waldbreitbach und inklusive Orchesterbegleitung ebenso zu genießen sein wie das famose „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel zum krönenden Abschluss. Das Schöne: jeder kann dabei sein und muss dafür nur Probenzeit investieren.

Wer mitsingen möchte, sollte sich folgende Termine merken

7. März, 14. März, 21. März, 28. März, 4. April und 11. April (alles donnerstags) sowie Mittwoch, 17. April. Hinzu kommt die Generalprobe am Tag der Aufführung um 9:00 Uhr

Die Proben beginnen jeweils um 20:00 Uhr und finden im Pfarrheim Waldbreitbach (An der Commende 4, 56588 Waldbreitbach) gleich neben der Pfarrkirche statt. Wer keine eigenen Notenblätter hat, erhält diese vor Ort.


Ein Innenarchitekt für die Ausrichtung des Chorgebildes

Michael Rams neuer 1. Vorsitzender des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach

Gemeinsam mit Chorleiter, Dekanatskantor Peter Uhl (links) präsentiert sich der neue Vorstand des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach um den neuen 1. Vorsitzenden Michael Rams (4. von rechts) bei der Jahreshauptversammlung.

Waldbreitbach. Michael Rams ist neuer 1. Vorsitzender des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach. Auf der Jahreshauptversammlung eines der ältesten Laienchöre in Rheinland-Pfalz wählten die Mitglieder den bisherigen Stellvertreter bei einer Enthaltung zum Nachfolger von Robert Schmidt, der ebenso wie Ehefrau Maria nicht mehr für den Vorstand kandidiert hatte.

„Robert Schmidt bleibt nicht nur mit Leib und Seele Sänger, sondern ist immer ein einsatzfreudiger und verlässlicher 1. Mann gewesen, der sich in jeder Hinsicht mit dem Kirchenchor identifiziert- und sich somit stets zum Wohl des Vereins eingebracht hat“, hob Michael Rams das Engagement seines Vorgängers in seiner ersten Amtshandlung hervor.

An der Seite des neuen Chorchefs steht nunmehr Gerhard Rams, der ebenfalls bei einer Enthaltung zum 2.Vorsitzenden bestimmt wurde. Mit identischem Ergebnis votierten die Mitglieder wieder für Willi Schmitz als Kassierer und dessen Tochter Hanna als Schriftführerin; Sigrid Reuschenbach bleibt ebenso Notenwartin wie dies bei Liesel Buhr für die Position der Chronistin der Fall ist. Beisitzerinnen sind Andrea Ehlen, Birgit Goldbach, Beate Hohn und Regina Homberger.

In diesem Zusammenhang folgten die Mitglieder dem Vorschlag von Michael Rams, der vor den Wahlen angeregt hatte, die Hälfte des Vorstands für zwei Jahre und die übrigen 50 Prozent für ein Jahr in ihren Ämtern belassen zu wollen. Damit soll der Fall der Fälle, dass alle Vorstandsmitglieder einmal gleichzeitig zurücktreten könnten, vermieden werden.

Die ebenfalls beschlossene Beitragserhöhung auf jetzt 15 € hatte noch der alte Vorstand auf den Weg gebracht – seit der EURO-Umstellung waren die Beiträge stabil geblieben. Damit dürfte die finanzielle Situation des Vereins noch mehr gesichert sein, schließlich konnte Kassierer Willi Schmitz in seinem Lagebericht nicht nur ein Plus vermelden, sondern ebenfalls verkünden, dass die Unkosten des Lichterkonzertes dank großzügiger Türkollekte vollständig gedeckt werden konnten.

Die Entlastung des alten Vorstandes passt dazu ebenso ins Bild wie die schlussendlich harmonische Lösung von Themen, die durchaus Konfliktpotential hätte bergen können wie die Verlegung des Termins des Chorgeloochs.

„Wir möchten alle Interessen berücksichtigen und so oft es geht einen größtmöglichen gemeinsamen Nenner erreichen“, betont Michael Rams. Dabei hat der gelernte Innenarchitekt nicht allein das Innenklima, sondern durchaus auch die Planungen der gesanglichen Höhepunkte in den Jahren 2019 und 2020 im Blick.

Dass für dieses Unterfangen noch mehr Sängerinnen und vor allem Sänger gewonnen werden sollten, wird sich im Ergebnis schon am Tag nach Aschermittwoch zeigen. Dann beginnen nämlich die Proben für das nächste Musikprojekt. Generell hatten zuvor bereits Pfarrer Andreas Burg und Dekanatskantor Peter Uhl auf die Notwendigkeit hingewiesen, viele Sachverhalte und Interessenlagen in der Entscheidungs-Abwägung berücksichtigen zu müssen. Aber wie stellte Pfarrer Burg doch fest: vielen strukturellen Veränderungen zum Trotz habe es in den vergangenen 240 Jahren immer einen Kirchenchor in Waldbreitbach gegeben. Er sei durchaus zuversichtlich, dass diese Tradition fortgeführt werden könne. Es wird also noch viel Wasser die Wied hinunterfließen. Hauptsache, es fließt.


Der Kirchchor Cäcilia 1777″ Waldbreitbach im Festjahr 2017

Der Kirchchor „Cäcilia 1777" Waldbreitbach im Festjahr 2017


Bitte vormerken – am 18. Oktober beginnt das Adventsprojekt 2018!


Lichterkonzert als strahlender Jahresabschluss

Advents-Projekt des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach am 2. Dezember 2018 – wer will mitsingen?

Waldbreitbach. In Zeiten von Instant Messaging und Push to Push-Kommunikation, wo die Botschaft am besten schon angekommen sein soll, bevor sie überhaupt erfolgt ist, setzt das nächste Projekt des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach Sonntag, 2. Dezember 2018, 18.00 Uhr, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Waldbreitbach einen beruhigenden Kontrapunkt:

Bekanntlich bedeutet das Lateinische „Advent“ ja nichts anderes als Zugang (auf ein Ereignis)“. Das „Lichterkonzert zum 1. Advent“ nimmt den Grundgedanken der Vorweihnachtszeit, sich entspannt auf den Heiligabend des 24.Dezember hinzubewegen, anstatt ihn hektisch als Spektakel zu entwerten, wieder auf. Neben dem Kirchenchor und seinen Projektsängern gestaltet das Bläserensemble Glomb dieses außergewöhnliche Adventsereignis mit.

Auf dem Programm stehen entsprechende Werke von Johann Eccard, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Andreas Hammerschmidt und weiteren Komponisten. Der Kirchenchor mit seinen Gastsängerinnen und-sängern wird einige Werke ohne Instrumentalbegleitung singen, das Bläserensemble wird wiederum einige Stücke alleine spielen und einige Werke interpretieren Bläser und Chor gemeinsam.

Optisch umgesetzt wird diese Inszenierung durch eine nur von Kerzen beleuchteten Kirche, die lediglich punktuell über einige Scheinwerfern an neuralgischen Stellen ergänzt wird. Ansonsten ist es allein der Kerzenschein, der die Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in ein sanftes, besinnliches Licht taucht.

„Wir verstehen unser Konzert als bewusstes Advents-Erlebnis und somit als Hinführung auf Weihnachten, deshalb werden auch keine Weihnachtslieder gesungen“, fasst Dekanatskantor Peter Uhl, der die musikalische Gesamtleitung innehat, das Leitmotiv des gesamtkünstlerischen Dreiklangs aus Akustik, Optik und Spiritualität zusammen.


Jahresausflug des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach führte per Schiff nach Boppard

 Unbeschwerter Spaß quer durch die Generationen

 

Waldbreitbach. Warum ist es am Rhein so schön – auf die im Liedtext ewige Frage, kann sich ein jeder die Antwort praktischerweise selbst geben. Der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach tat es mit der Begründung: „Weil es eben Spaß macht!“.

Umso schöner, dass diese Feststellung generationenübergreifend galt: von der ganz jungen Thalia Siebertz bis hin zur 90-jährigen Gretel Plag spannte sich der bunte Regenbogen der Generationen, in dem erfreulicherweise auch viele inaktive Mitglieder ihre Farbtupfer setzten.

Fernab von der Konzentration auf Oktaven, Einsatz und Notenlängen war beim diesjährigen Ausflug eines der ältesten Laienchöre der Region einfach nur unbeschwerte Lust am Leben angesagt. Spätestens in Koblenz tanzten die Nebel der Anfahrt nur noch als Dunstflöckchen auf den Rheinwellen herum, auf denen die Chormitglieder das „Schiff Ahoi!“ via MS Stolzenfels dann rund zwei Stunden lang und bei herrlichem Kaiserwetter mit Leben und interessanten Nuancen flüssiger Erquickung füllten. Ziel der Stolzenfels, war die Stadt, um die nur Vater Rhein einen großen Bogen macht: Boppard.

Während die Einen per Seilbahn die ehemals freie Reichsstadt aus der Vogelperspektive erkundeten, ließen es die Anderen auf dem Marktplatz „zwitschern“- weniger tierisch, als in guten Maßen natürlich. Im Rahmen des Weinfestes rund um die vielfältig-schmackhaften Reben der Bopparder Hamm wurde schnell deutlich, warum eine Schifffahrt so lustig und schön ist. Ein Lied jagte das Nächste, zwischendurch durften gleich zwei Kapellen ran und irgendwann am Nachmittag hieß die Resi, die die Cäcilianer mit dem Bus anstatt des Traktors abholte, in Wirklichkeit Tatjana und die sorgte für eine wohlbehaltene Rückkehr – Rundfahrt über die Gierenderhöhe inklusive.

In der Tat ging die Post ab und dies nicht nur beim abschließenden Abendessen im Rittersaal des Hotels zur Post daheim in Waldbreitbach. Alle hatten ihren Spaß. Quer durch die Generationen.

 


Cäcilia freut sich auf Pfingsterlebnis mit Amadeus

 Missa Brevis in D nächstes Projekt des Waldbreitbacher Kirchenchors – Aufführung am 20. Mai 2018

Der  Kirchenchor „Cäcilia 1777 Waldbreitbach“ bei der umjubelten Aufführung der „Cäcilienmesse“ unter dem emphatischen Dirigat von Dekanatskantor Peter Uhl am 1. Advent des vergangenen Jahres im Rahmen der Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen 2017. Wer sich 2018 feiern lassen möchte, ist eingeladen, beim Pfingstprojekt 2018 mitzuwirken. Foto: Norbert Weber

Waldbreitbach. Einen Tag bevor der Sternenhimmel im Zeichen des Zwillings steht, setzt das nächste Projekt des Kirchenchor „Cäcilia 1777 Waldbreitbach“ ein musikalisches Ausrufezeichen mittels eines besonders glänzenden Sterns am Firmament der Legenden klassischer Kompositionen: Am Pfingstsonntag, 20. Mai 2018, führt der Kirchenchor „Cäcilia 1777 Waldbreitbach“ um 11 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Waldbreitbach unter dem Dirigat von Dekanatskantor Peter Uhl die Missa Brevis in D, KV 194, von Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Dabei ist jede und jeder eingeladen mitzumachen  – das Waldbreitbacher Mozartprojekt wirkt wie ein angekündigter Flashmob. Das hätte dem unkonventionellen österreichischen Genie bestimmt gefallen.

Im Jahre 1774 und drei Jahre vor der Gründung des Kirchenchor „Cäcilia 1777 Waldbreitbach“ schrieb Mozart in unmittelbarer Nachbarschaft zwei Messen:
die Missa Brevis in F, KV 192D, und die Missa Brevis in D, KV 194 – es handelt sich also in der Tat um Mozarts´ Zwillingskompositionen. Was beide Werke verbindet, ist die grundsätzlich große Neigung, die Schreibweise, wie es in der Fachsprache heißt, „kontrapunktisch“ zu gestalten. Modern ausgedrückt: Der virtuose Komponist war schon damals so „hip“, dass er Grenzen außer Kraft setzte. Der Ansatz von Mozart bestand nämlich darin, die traditionellen polyphonen Techniken, zumindest damals ganz und gar nicht trendy, mit einer modernen Tonsprache zu verbinden. Dass die Missa Brevis in D nun ausgerechnet an Pfingsten in Waldbreitbach aufgeführt wird, passt also zum Ursprungsanlass: Der Geist weht beziehungsweise singt, wo er will.

Diese Botschaft soll nun auch möglichst viele Sängerinnen und Sänger im Landkreis Neuwied und darüber hinaus erreichen. Wer also das Erbe Mozarts mit Leben erfüllen und den Amadeus im übertragenen Sinne „rocken“ möchte, sollte sich folgende Probentermine vormerken:
19. April, 26. April, 3. Mai und 17. Mai 2018, jeweils um 20 Uhr im Pfarrheim Waldbreitbach. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.                -HOE-

 

 


Die Zahl 13 soll Glück bringen

Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach wählte Vorstand neu – Projektprinzip wird fortgesetzt

Waldbreitbach. In Abwandlung eines Movie-Blockbusters mit Brad Pitt und George Clooney sollen es beim Waldbreitbacher Kirchenchor „Cäcilias´ 13“ richten, den Zukunftscode auf dem Ocean der Sangeskunst zu knacken.

Der Vorstand des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach im Jahr 1 nach dem Jubiläumserfolg (von links): Robert, Schmidt, Peter Uhl, Regina Hornberger, Maria Schmidt, Liesel Buhr, Sigrid Reuschenbach, Andrea Ehlen, Willi Schmitz, Beate Hohn, Gerhard Rams, Hanna Schmitz, Michael Rams. Es fehlt: Präses Marco Hartmann. Foto: Thomas Herschbach

Bei den entsprechenden Vorstandswahlen des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach im Hotel zur Post wurden Robert Schmidt (1. Vorsitzender) und Michael Rams (2. Vorsitzender) in ihren Ämtern bestätigt. Als Schriftführerin wurde Hanna Schmitz ebenso neu gewählt wie deren Vater Willi Schmitz als Kassierer. Als Notenwärterinnen bestätigte die Versammlung im Rittersaal Maria Schmidt und Sigrid Reuschenbach, die quasi als Ritterschlag Vorstandswürden erhielten. Chronistin bleibt Liesel Buhr. Bei der Besetzung der vier Beisitzerposten votierten die Sängerinnen und Sänger für Regina Hornberger, Andrea Ehlen, Beate Hohn und Gerhard Rams.

Aufgrund ihres Amtes sind Dekanatskantor und Dirigent Peter Uhl und als Präses Pfarrer Marco Hartmann als geborene Mitglieder automatisch im Vorstand. „Es ist absolut positiv zu werten, dass so viele Mitglieder die Geschicke des Chors gestalten wollen“, fasste es Michael Rams zusammen; gewählt ist der 13-köpfige Vorstand -Unglückszahlen gibt es in katholischen Vereinen ja nicht-  auf ein Jahr. In diesem Zusammenhang regte Pfarrer Andreas Burg, der souverän auch die Wahl leitete und den entschuldigten Präses Marco Hartmann vertrat, die Überlegung zur Verlängerung der Wahlperiode an.

„Das Jahr 2017 hat dem Chor einen enormen Push gegeben, der Chor war stets positiv präsent“, bilanzierte Peter Uhl den Aktionsradius des Jubiläumsjahres, zu dessen Gelingen maßgeblich er selbst durch sein leidenschaftliches und professionelles Dirigat beigetragen hatte. Bestärkt durch den Erfolg des vergangenen Jahres wird der Kirchenchor „Cäcilia“ auch im Jahr 2018 auf Projektarbeit zu Ostern, Kirmes und in der Weihnachtszeit setzen. Regelwerk für die Proben ist vorerst der Bedarf, wobei Pfarrer Burg den Chor und seiner Leitung größtmögliche Flexibilität attestierte. Auf jeden Fall werden die Proben zum ersten Musikprojekt am Donnerstag nach Aschermittwoch, 15. Februar 2018, im Pfarrheim beginnen.

„Jeder der singen mag, sich aber nicht fest binden möchte, sondern gerne bei dem ein oder anderen Projekt mitwirken will, ist herzlich willkommen“, so die Vorstandslosung, die auch das Jahr 2018 zu einem Erfolg machen soll.


Jubiläumsjahr mit ergreifenden Momenten

Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach beeindruckte beim 240-jährigen Bestehen mehrfach

Eine beeindruckende Bilanz wurde im Wirken des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach in dessen Jubiläumsjahr 2017 widergespiegelt. Foto: Nobert Weber

Waldbreitbach. Ergreifende Momente und enormer Zuspruch prägten das Jubiläumsjahr des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach, der 2017 sein 240-jähriges Bestehen gleich in mehrfacher musikalischer Weise zelebrierte.

Mit der Idee, die Gratulationscour in Form verschiedener Musikprojekte auszugestalten, hatte einer der ältesten Laienchöre in Rheinland-Pfalz sich und seinen Zuhörern das wichtigste Geschenk gleich zu Beginn des Jahres gemacht.

Beim „Mozart-Projekt“ zu Ostermontag setzte der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach erstmals auf die Mitwirkung von Gastsängerinnen und -sängern. Tatsächlich waren Musikliebhaber aus dem gesamten Landkreis Neuwied mit von der Partie, um im Jahr des 60. Geburtstages von Falco den Amadeus weniger zu rocken, als gefühlvoll zu interpretieren. Unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl und unterstützt von einem Orchester aus mit Violinen, Violoncello, Kontrabass, Trompeten und Pauken, präsentierte der Mozart-Projektchor mit eigenen Solisten und Tobias Schneider an der Orgel mit der Orgelsolomesse und dem „Ave verum corpus“ eine genussreiche Mozart-Mischung musikalischer Natur. Sozusagen als „Sahnehäubchen verfeinerte Händels „Halleluja“, eines der berühmtesten Chorwerke aller Zeiten, die deutsch-österreichischen Musik-Melange.

Der darauffolgende Zeitensprung war nicht nur auf das Datum, sondern auch auf die Stilrichtung bezogen. Denn einen Tag nach dem Großfeuerwerk „Wied in Flammen“ ließen musikalische Leuchteffekte moderner Sangeskunst mit Elementen aus Jazz und Swing die Waldbreitbacher Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ganz trendy erstrahlen.

Dass der Jubiläums-Kirchenchor den Spagat zwischen Trend und Tradition beherrscht, unterstrich auch der „Bunte Abend“ einige Wochen später, bei dem der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 vom „Ubi Caritas“ über den „Kleinen grünen Kaktus“ bis hin zum „Oh Happy Day“ ein unterhaltsames musikalisches Allerlei aus seiner Geschichte und Gegenwart präsentierte.

Zu den Höhepunkten des von Michael Rams gewohnt kölnisch-charmant moderierten Feier-Tages zählte im Reigen einer stattlichen Anzahl von Würdigungen zweifellos die Ehrung von Franz Josef „Musje“ Hertling zu dessen 75-jähriger (!) Chormitgliedschaft und dessen musikalischer Dank mit dem anrührenden „Hobellied“.

„Es gab Momente, da hat es mich regelrecht emporgehoben“. Was Dekanatskantor und Dirigent Peter Uhl, der sämtliche Konzertprojekte des Jahres gewohnt leidenschaftlich und zugleich professionell leitete, am Abend des 1. Advent derart packte, war das emotional-musikalische Gesamtkunstwerk, das der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach zum krönenden Finale seiner Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen in den ehrwürdigen Mauern der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aufgeführt hatte.

Als Hauptwerk des Konzerts hatte Peter Uhl mit der „Cäcilienmesse“ das bekannteste und zugleich opulenteste Werk von Charles Gounod ausgewählt, um dem Jubiläumschor Gelegenheit zur vollen Entfaltung zu geben.

Der Jubiläumschor hatte sich zusammen mit 23 Gastsängerinnen und Gastsängern aus der ganzen Region seit Monaten auf dieses anspruchsvolle Programm vorbereitet, zeigte sich hochkonzentriert und beeindruckte unter anderem durch eine enorme dynamische Bandbreite. Das „Schöneck-Ensemble“ zeichnete auf hohem Niveau die Feinheiten der Partitur nach und entfaltete Klänge vom vierfachen Pianissimo bis hin zum markerschütternden vierfachen Forte, zuverlässig unterstützt von Tobias Schneider an der Orgel.

Und die fast 90 Künstlerinnen und Künstler ergriffen in Gegenwart der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Schwester Edith-Maria Magar, des Generalsuperiors der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz Bruder Ulrich und der Pastöre Marco Hartmann und Andreas Burg gerne die Chance, die üppigen romantischen Klänge, die wunderbaren Melodien und Harmonien sowie Gounods untrügliches Gespür für die Vertonung liturgischer Texte so konzentriert und zugleich sensibel aufzubereiten, so dass die Emotionen bei Besuchern und Beteiligten gleichermaßen in einen harmonischen Klangteppich aus diffizilen Crescendi und Diminuendi, aus Pianissimi und Fortissimi eingebettet waren.

Es war ein beeindruckender Abschluss eines beeindruckenden Jubiläums. Der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach hat im vergangenen Jahr im wahrsten Wortsinn Geschichte gemacht, geschrieben und gesungen. Das möchten die Sängerinnen und Sänger auch in Zukunft. Die Weichen dafür werden auf der Jahreshauptversammlung am 25.01.2018 um 20.00 Uhr im Hotel zur Post in Waldbreitbach gestellt.


Ein üppig gestaltetes Jubiläumsgeschenk vor Weihnachten

Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach mit Gastsängern und Orchester entfachte musikalisches Leuchtfeuer

Waldbreitbach. Der Maestro brachte es beim abschließenden Empfang auf den Punkt: „Es gab Momente, da hat es mich regelrecht emporgehoben“.

Was Dekanatskantor und Dirigent Peter Uhl am Abend des 1. Advent derart packte, war das emotional-musikalische Gesamtkunstwerk, das der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach zuvor beim krönenden Finale seiner Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen in den ehrwürdigen Mauern der bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aufgeführt hatte. Die Schirmherrin des Jubiläums, Generaloberin Sr. Edith-Maria Magar hob in ihrer höchst geistreichen und wunderbar formulierten Laudatio die Bedeutung des Chorgesangs und der Tradition hervor – Worte, die in solchem Feinsinn, solcher Sensibilität und solch echt empfundener Dankbarkeit in einer Kirche selten zu hören sind.

Der Jubiläumschor hatte sich zusammen mit 23 Gastsängerinnen und Gastsängern aus der ganzen Region seit Monaten auf dieses anspruchsvolle Programm vorbereitet, zeigte sich hochkonzentriert und beeindruckte unter anderem durch eine enorme dynamische Bandbreite. Das „Schöneck-Ensemble“ (mit hervorragenden Holzbläsern!) zeichnete auf hohem Niveau die Feinheiten der Partitur nach und entfaltete Klänge vom vierfachen Pianissimo bis hin zum markerschütternden vierfachen Forte, zuverlässig unterstützt von Tobias Schneider an der Orgel. Dass es keine leichte Aufgabe für den Dirigenten ist, solch einen großen Apparat zu führen, war Dirigent Peter Uhl nicht anzumerken. Mit beeindruckender Sicherheit und dem perfekten Gleichgewicht zwischen exakter Schlagtechnik und emotionalem Dirigat gelang es ihm, Solisten, Chor und Orchester zu einer Einheit verschmelzen zu lassen und zu Höchstleistungen zu führen.

Als Hauptwerk des Konzerts hatte Peter Uhl mit der „Cäcilienmesse“ das bekannteste und zugleich opulenteste Werk von Charles Gounod ausgewählt, um dem Jubiläumschor Gelegenheit zur vollen Entfaltung zu geben. Dabei bestach unter den Solisten vor allem die Sopranistin Christina Kühne mit müheloser Höhe, perfekter Intonation und großer Ausstrahlung, vor allem in der „engelsgleichen“ Einleitung des Gloria.

Und die fast 90 Künstlerinnen und Künstler ergriffen in Gegenwart der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Schwester Edith-Maria Magar, des Generalsuperiors der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz Bruder Ulrich und der Pastöre Marco Hartmann und Andreas Burg gerne die Chance, die üppigen romantischen Klänge, die wunderbaren Melodien und Harmonien sowie Gounods untrügliches Gespür für die Vertonung liturgischer Texte so konzentriert und zugleich sensibel aufzubereiten, so dass die Emotionen bei Besuchern und Beteiligten gleichermaßen in einen harmonischen Klangteppich aus diffizilen Crescendi und Diminuendi, aus Pianissimi und Fortissimi eingebettet waren.

Schon bei der Uraufführung des Werks im Jahr 1855 hatte der Komponist Camille Saint-Saëns von der „Art Benommenheit“ geschwärmt, die die Aufführung der Cäcilienmesse hervorrufe. „Diese Einfachheit, diese Größe, dieses reine Licht, das sich über die Musikwelt wie eine Dämmerung breitete, setzte die Leute sehr in Erstaunen. …. Glänzende Strahlen gingen von dieser Messe aus… zunächst war man geblendet, dann berauscht und schließlich überwältigt“.

Dies galt in Waldbreitbach nicht zuletzt für den Haupt- und Mittelteil der Messe: Das Credo. Auch hier gelang es Sängern und Orchester, die Ausdrucksweite vom kraftvollen Bekenntnis der Größe Gottes über das verhauchende Geheimnis der Menschwerdung Christi, den dreimaligen Aufschrei der Passion zu den fast visionär anmutenden Harfenklängen der Zuversicht auf das ewige Leben überzeugend zu interpretieren.

Der unmittelbare Bezug zu Weihnachten war zuvor durch das „Gloria“ hergestellt worden, zu dem Charles Gounod in einem Brief an seine Mutter geschrieben hatte: „Eine langsame Einleitung zitiert den Gesang der Engel über Bethlehems Felder in der Geburtsnacht Christi“. Horn und Solosopran gaben diesem Engelchor zusammen mit dem Chor ein klangliches Gewand.

Den Weg hin zum Heiligen Abend, denn nichts anderes bedeutet ja “Advent“ und die Verbindung zum 240jährigen Bestehen des Chores hatten die Musikerinnen und Musiker zu Beginn des Konzerts mit der Adventsmotette „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt bereitet, bei der die Sängerinnen und Sängerinnen eine enorme Klangfülle entfalteten und differenziert die Akkorde und Dialoge herausarbeiteten.

Barocke Klangfülle und exemplarische Textverständlichkeit demonstrierte Bass-Bariton Fabian Hemmelmann bei Bachs Arie „Großer Herr, o starker König“ aus dem Weihnachtsoratorium, wo der Solotrompeter des „Schöneck-Ensembles“ durch makelloses Spiel beeindruckte.

Leichtfüßige Klassikklänge verbreitete eines der beliebtesten Werke des Jubiläumschores, Mozarts Marienmotette „Alma Dei Creatoris“, die das österreichische Genie 1777 im Gründungsjahr des Waldbreitbacher Kirchenchors komponiert hatte. Dabei kam mit der Mezzosopranistin Miriam Hohn auch ein Waldbreitbacher „Eigengewächs“ zum Einsatz und gestaltete ausdrucksstark und souverän die Partie.

An diesem Abend am Beginn der Weihnachtszeit war die Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ ganz von wärmendem Gefühl musikalischer Provenienz geflutet. Im wörtlichen Sinne galt dies vor allem auch für den Gruß an die Namensgeberin des romanischen Kirchenbaus bei der Zugabe: Mit dem „Ave Maria“ von Bach/Gounod, einem der bekanntesten Stücke der klassischen Musik in der Bearbeitung von Peter Uhl, entzündeten Chor, Solisten und Orchester das finale Highlight eines 1. Advent, der im Wiedtal für emotionale Lichtblicke und musikalische Leuchtfeuer gesorgt hatte. Tenorsolist Jürgen Lichtenthäler zeigte dabei wieder einmal seine gestalterische Kraft und erfüllte mit strahlenden und klaren Tönen den Kirchenraum.

Um es in den Worten von Dekanatskantor Peter Uhl auszudrücken: „Der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach hat mit diesem Konzert allen Zuhörerinnen und Zuhörern und nicht zuletzt sich selbst en üppig gestaltetes Jubiläumsgeschenk gemacht.“                                                                                   -the-


 

 


 

Außergewöhnlicher Konzertgenuss zum Höhepunkt des Jubiläums

240 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach – „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod am 3.Dezember 2017

Waldbreitbach. Zum 1. Advent wird in Waldbreitbach ein musikalisches Highlight gezündet: Zum Höhepunkt seiner Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen führt der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach am Sonntag, den 3. Dezember 2017 um 17 Uhr die berühmte „Cäcilienmesse“ des großen französischen Komponisten Charles Gounod in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt auf.

Geprägt ist dieses Paradewerk der Kirchenmusik von wunderbaren Melodien, einer reichen Harmonik und verzauberndem romantischen Wohlklang. Verstärkt wird der Jubiläumschor aus Waldbreitbach unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl von 27 Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Region sowie von Christina Kühne (Sopran), Jürgen Lichtenthäler (Tenor) und Fabian Hemmelmann (Bass).  Weiterhin ergänzt vom Orchester des „Schöneck-Ensembles“ wirken somit insgesamt rund 90 Musikerinnen und Musiker an diesem außergewöhnlichen Konzertgenuss mit.

Dem Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach ist es gelungen, einen Jubiläums-Festpreis von 10 Euro pro Karte nicht zu überschreiten. Karten sind erhältlich beim Touristikverband Wiedtal, im Hotel zur Post in Waldbreitbach sowie bei allen Chormitgliedern.


Die „21“ als Glückszahl der Waldbreitbacher Chormusik

Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach ehrte langjährige Mitglieder – Großes Jubiläumskonzert am 3. Dezember 2017

Kirchenchor Cäcilia 1777 Waldbreitbach ehrte langjährige Mitglieder

Foto: Norbert Weber

Den Blick zumeist nach oben gerichtet – nur so bleibt man bestehen. Zum 240-jährigen Bestehen ehrte der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach in Gegenwart von Präses Pfarrer Marco Hartmann (links) 21 seiner Mitglieder.                

Waldbreitbach. Die „21“ ist die magische Zahl zum Eintritt in Spielcasinos, die „21“ zahlte sich in Waldbreitbach jüngst auch hinsichtlich des Zugangs zur Kirchenmusik aus: 21 Sängerinnen und Sänger des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach galt es in entsprechend vielen Würdigungen ob ihres langjährigen Wirkens zu ehren. Ohne Durchhaltevermögen kein Erfolg; nur so wurde es auch möglich, dass der Chor in diesem Jahr sein 240-jähriges Jubiläum feiern kann.

Im Mittelpunkt stand zweifelsfrei Franz-Josef „Musje“ Hertling, der für sage und schreibe 75 Jahre Chorzugehörigkeit mit Brosche, Urkunde und Ehrenmitgliedschaft geehrt wurde. Gattin Hannelore trat zehn Jahre später dem Kirchenchor bei und wurde für 65 Jahre Vereinsmitgliedschaft ebenso honoriert wie Marlene Heigel, Resel Lerbs und Sybille Schmitz.

Seit nunmehr 60 Jahren singen Liesel Buhr und Gertrud Noll bei den Cäcilianerinnen und Cäcilianern aus dem Wiedtal, mittlerweile 55 Jahre unterstützt Maria Schmidt den Kirchenchor, während Sigrid Reuschenbach und Annelie Weber seit 50 Jahren sozusagen golden glänzen.

Andrea Ehlen, Beate Hohn und Robert Schmidt verstärken den Jubiläumschor seit 40 Jahren, seit einem Vierteljahrhundert wirken Trude Rams und Dr. Heinz-Jürgen Scheid mit und seit 15 Jahren sind Dr. Michael Ehlen und Inge Groß sowie Helga und Justus Reiprich entsprechend aktiv. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden schließlich Regina Hornberger und Margarethe Plag ausgezeichnet.

Dass respektvolles Lob nicht nur eine Frage langjähriger Vereinsaktivität ist, sondern auch aufgrund vielfältiger Hilfe zu zollen ist, unterstrichen rund um den „Bunten Abend“ zahlreiche freiwillige Kräfte, die die Formel „Ehre wem Ehre gebührt“ ebenfalls für sich in Anspruch nehmen duften. Da packten ganze Familien mit an, die Schmidt-Brüder Eric und Michael setzten zudem instrumentale Akzente, während die Reiprichs und Inge Groß dekorativ den floralen Ton trafen; Freunde und die „Brave Mädche“ unterstützten den Chor im Service und der Verkehrsverein half beim Aufbau und beim Abbau.

Dabei wurde der Generationenbogen weit gespannt. Wenn das mal keine Hoffnung macht, dass in zehn Jahren auch 250 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach gefeiert werden können.

Das nächste und finale Großereignis steht mit dem Höhepunkt der Feierlichkeiten am 1. Advent, 3. Dezember 2017, an. Dann führt der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach, begleitet von Gastsängerinnen und Gastsängern und großem Symphonieorchester unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl die „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod um 17 Uhr in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ auf.

Bunte Jubiläums-Mischung traf jeden Geschmack 

 Ansichten, Einsichten und Aussichten brachte der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 beim „Bunten Abend“ zum 240-jährigen Bestehen

Ansichten, Einsichten und Aussichten brachte der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 beim „Bunten Abend“ zum 240-jährigen Bestehen zumeist musikalisch auf die Bühne des Kolpinghauses.

Erfolgreicher Unterhaltungsabend des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach zum 240-jährigen Bestehen

Waldbreitbach. Was ein Gummibärchen-Hersteller aus dem benachbarten Bonn seit gefühlten Ewigkeiten genussvoll in Tüten verriegelt, bot der traditionsreichste Chor weit und breit kürzlich im Waldbreitbacher Kolpinghaus an. Mit einer bunten Mischung schmackhafter Zutaten präsentierte der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 beim Unterhaltungsabend zum 240-jährigen Bestehen ein leckeres Allerlei aus seiner Geschichte und Gegenwart.

Zu den Höhepunkten des von Michael Rams gewohnt kölnisch-charmant moderierten Feier-Abends zählte zweifellos die Ehrung von Franz Josef „Musje“ Hertling zu dessen 75-jähriger (!) Chormitgliedschaft. Ein ¾-Jahrhundert ganz Ohr für den Chor und das nicht nur im ¾ Takt  – mit dieser Passion ist der Senior-Jubilar unter allen Geehrten exakt fünfzehn Jahre länger im Kirchenchor, als in der Ehe aktiv. Gemeinsam mit Gattin Hannelore, die für ihre 65-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde (Bericht zu weiteren Ehrungen folgt), konnte „Musje Hertling“ erst kürzlich Diamantene Hochzeit feiern. Dort wie im Kolpinghaus unterstrich der Jubiläums-Kirchenchor, dass er den Spagat zwischen Trend und Tradition beherrscht.

Für 75 Jahre Chormitgliedschaft im Kirchenchor Waldbreitbach wurde Franz Josef „Musje“ Hertling geehrt.

Für sage und schreibe 75 Jahre Chormitgliedschaft wurde Franz Josef „Musje“ Hertling geehrt und sang als „Dankeschön“ das anrührende Hobellied. Ehefrau Hannelore (links dahinter), mir der der Jubilar erst kürzlich die Diamantene Hochzeit feiern konnte, wurde für 65 Jahre Vereinstreue geehrt.

Gab es unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl das klassische Liedgut etwa beim „Ubi caritas“ und beim „Dank sei Dir Herr“ zu hören, trug das Trinklieder-Potpourri des Männer Terzetts mit Michael Ehlen, Robert Schmidt und Peter Uhl entsprechende Schwingungen del Vino in sich, während sich im „Kumbaya“ die in Töne geformte Seele des amerikanischen Südens Gehör verschaffte. Auch in den Top 3 der von den Festgästen bestimmten Hitparade fanden sich mit dem „Kleinen grünen Kaktus“, „Als Freunde kamen wir“ und dem „Oh Happy Day“ die verschiedenen Klangfarben diverser kultureller Kreise wieder.

Es war Musik drin im Bunten Abend, aber nicht nur im wortwörtlichen Sinne: Festredner wie der kommende Landrat Achim Hallerbach, 1.Beigeordneter des Landkreises, und der Generalsuperior der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz, Bruder Ulrich Schmitz, der stellvertretend für Schirmherrin Schwester Edith Maria Magar sein Grußwort sprach, und der frühere Orts-Chef Karl-Willi Engels betonten unisono den verbindenden Charakter des Chorgesangs und dessen generationenübergreifende soziale Funktion.

Und als Franz Josef Herling als Dank für seine Würdigung das für ihn charakteristische „Hobellied“ mit Gefühl und Hingabe zu Besten gab, waren es bei weitem nicht nur Weggefährten und Familie, bei denen sich das Augenwasser nicht einfach forthobeln ließ.

Generell war die familiäre Note bezeichnend für diesen Bunten Abend. Und dies nicht nur, weil neben dem 1. Vorsitzenden Robert Schmidt und Ehefrau Maria auch noch deren Söhne Michael und Eric am Piano und am Saxophon für den guten Ton sorgten.

Dass der Waldbreitbacher Kirchenchor ebenfalls eine humorvolle und durchaus emanzipatorische Wirkung verbreitet, stellte der vermeintliche „Männergesangverein Concordia“ von Anno Colonia heraus.

Kirchenchor Waldbreitach - Gäste: Männergesangverein „Concordia“

Emanzipation, aber Tempo war das Losungswort, als der vermeintliche Männergesangverein „Concordia“ in reiner Damenrunde daherkam.

Furios und virtuos von Moderator Michael Rams ganz im Stil des feurigen Direktors „Zeus“ Knauer aus „Die Feuerzangenbowle“ bei Entdeckung nicht vorhandener Baustellen mit wehenden Rockschößen dirigiert, wurde die musikalische Würdigung der Bläck Fööss an herrliche Sangeskunst durch Manneskraft nämlich ausschließlich von Damen vorgetragen – zumindest im Kirchenchor Cäcilia aus Waldbreitbach ist gleichberechtigte Frauenpower schon Wirklichkeit. Das Dreiklangs-Prinzip von Gesang, Humor und gleicher Freude für Alle spiegelte ebenfalls die optische Zeitreise des 1. Vorsitzenden Robert Schmidt quer durch die vergangenen 40 Jahre der Chorgeschichte wieder.

Wonach immer auch gegriffen wurde; der Family Fun Mix traf den Geschmack; in der Bunten Mischung war für jeden etwas Leckeres dabei. Romantik und richtig Spaß, Rührung und Ramba Zamba – 240 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach waren allemal Anlass, sich selbst mit Freunden feiern zu dürfen. Etwas anderes kam erst gar nicht in die Tüte.

Das nächste und finale Großereignis steht mit dem Höhepunkt der Feierlichkeiten am 1. Advent, 3. Dezember an. Begleitet von Gastsängerinnen und Gastsängern und großem Symphonieorchester führt der Waldbreitbacher Kirchenchor unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl dann die „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod in der Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ auf.

Unterhaltsamer Ausflug in 240 Jahre Chorgeschichte

Bunter Abend zum Jubiläumsjahr des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach am 21. Oktober – Eintritt frei

Bunter Abend zum Jubiläumsjahr des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach

Waldbreitbach. Eine unterhaltsame Zeitreise quer durch seine Geschichte und die Gegenwart unternimmt der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach beim „Bunten Abend“ im Kolpinghaus am Samstag, 21. Oktober 2017, im Rahmen seiner Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen. Bei freiem Eintritt ist jeder eingeladen, mit „auf Tour“ zu gehen.

Man schreibt das Jahr 1777, als in den taufrischen Vereinigten Staaten der Kampf um die Unabhängigkeit in vollem Gange ist, während James Cook die Weihnachtsinseln entdeckt. Im selben Jahr wird in Ungarn Joseph Haydns Oper „Die Welt auf dem Monde“ uraufgeführt. Nicht nur der Dichter Heinrich von Kleist kommt auf die Welt, 1777 schlägt auch die Geburtsstunde des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach – seines Zeichens der älteste Laienchor in Rheinland-Pfalz.

Beim „Bunten Abend“ am 21. Oktober 2017, unter der Schirmherrschaft der Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Schwester Edith Maria Magar, wird die mittlerweile 240 Jahre währende musikalische Welt des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 ab 19 Uhr in einige unterhaltsame und anrührende Stunden aus Ansichten, Einsichten und Aussichten getaucht. Dabei dürfen sich die Festgäste auf einen spannenden Mix aus Tradition und Trend freuen.

So wird das Kolpinghaus an diesem Abend einmal mehr zum „Wahlstudio“, wenn die Besucher per Kreuzchen die Hitparade bestimmen können und die drei „Greatest Hits“ dann vom Kirchenchor aufgeführt werden. Neben den „Top 3“ werden die Sängerinnen und Sänger natürlich weitere melodiöse Kostproben ihres Könnens auf die Bühne des Kolpinghauses bringen. Da ist vom Klassiker über Kulturen-Liedgut bis hin zu Kultigem nahezu alles vertreten, was in Töne gesetzt werden kann. Highlights aus Chorgeschichte und Gegenwart sind ebenfalls in optischer Natur angesagt – die Cäcilianerinnen und Cäcilianer aus dem Wiedtal zeigen jedenfalls, dass sie in Geschichte wie in Gegenwart bestens im Bilde sind.

„Natürlich gehen wir davon aus, dass diese lohnens- und liebenswerte bunte Mischung musikalischer Provenienz auch Strahlkraft auf den Höhepunkt unserer Feierlichkeiten am 1. Adventssonntag entfacht. Denn dann wird unser Kirchenchor unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl gemeinsam mit Gastsängerinnen und -sängern und großem Symphonieorchester um 17 Uhr die Cäcilienmesse von Charles Gounod in unserer Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aufführen“, betonen der 1. Vorsitzende Robert Schmidt und sein Stellvertreter Michael Rams. Ein doppeltes Finale sozusagen, mit dem gegen Ende des Jahres 2017 die Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen des Kirchenchors Cäcilia „1777“ Waldbreitbach eindrucksvoll in Szene gesetzt werden.

240 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach:
„Bunter Abend“ am Samstag, 21. Oktober 2017, 19 Uhr, Kolpinghaus Waldbreitbach, Eintritt frei.
Cäcilienmesse von Charles Gounod am 1. Adventssonntag, 3.Dezember 2017, 17 Uhr, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt.

Cäcilienmesse krönt das Jubiläum

Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach freut sich auf Gastsänger für das große Musikereignis am 3. Dezember 2017

Waldbreitbach. Am 1. Advent entzündet der Kirchenchor „Cäcilia“ Waldbreitbach ein besonders helles Licht und dieses besitzt musikalische Natur: Die Aufführung der Cäcilienmesse unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl am Sonntag, 3. Dezember 2017, krönt das Jubiläumsjahr zum 240-jährigen Bestehen des ältesten Laienchors im Kreis Neuwied. Dafür ist vokale Unterstützung aus dem gesamten Landkreis Neuwied und darüber hinaus gefragt.

Die Idee, den Kirchenchor „Cäcilia“ mit Gastsängerinnen und -sängern zu ergänzen, trug zuletzt beim Hochamt zur Waldbreitbacher Kirmes genussreiche Früchte. Komplettiert durch ein Jazz-Ensemble waren es bekannte Werke der Moderne, mit denen der Projektchor zu Maria Himmelfahrt für Begeisterung sorgte. Auf diese sommerlich leichte Kost folgt am 3. Dezember 2017 der musikalische Hauptgang zum Jubiläum „240 Jahre Kirchenchor `Cäcilia´ Waldbreitbach“:

Die Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile in G-Dur, im Deutschen meist kurz Cäcilienmesse genannt, ist eine Messe, die Charles Gounod für drei Solostimmen, vierstimmigen Chor, Orchester und Orgel komponiert hat. Sie ist der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik, gewidmet. Während das Symphonieorchester für den 3. Dezember 2017 bereits fest steht, lädt der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach erfahrene Stimmen, insbesondere Männerstimmen, ein, an der Erarbeitung des wohl bekanntesten kirchenmusikalischen Werks von Charles Gounod mitzuwirken. Dazu zählen ausdrücklich auch Sängerinnen und Sänger, die ansonsten in anderen Chören des Landreises Neuwied und darüber hinaus aktiv sind.

Die erste Probe für die Cäcilienmesse findet am Donnerstag, 28.09.2017, 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr im Pfarrheim Waldbreitbach statt, die weiteren musikalischen Übungseinheiten sind dann für die darauf folgenden Donnerstage, ebenfalls von 20.00 Uhr bis 21.30 Uhr, im Pfarrheim angesetzt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Waldbreitbacher Chorsänger machen den Beat nicht leiser

Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ übt auch bei Tropenhitze für sein großes Jubiläum

Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ Waldbreitbach

Waldbreitbach. „36 Grad – Und es wird noch heißer…“, was die Band 2Raumwohnung einst meteorologisch-musikalisch herüberbrachte, nahm der Kirchenchor „1777“ kürzlich zum Anlass, seine Probe bei tropischen Temperaturen aus dem 1Raumzimmer im Pfarrheim raus vor die Pfarrkirche zu verlegen.

Auch dort wurde „der Beat nicht wieder leiser gemacht“, wie es im Text heißt, schließlich galt es das zweite Chorprojekt für den Kirmessonntag vokaltechnisch vorzubereiten. Dafür üben die rund 40 Sängerinnen und Sänger des ältesten Laienchors im Landkreis Neuwied eben auch schon mal im Freien. Unter der lauschigen Linde und unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl stehen diesmal sommerlich-leichte Lieder auf dem Festprogramm, das dann im Rahmen der Feierlichkeiten zum 240-jährigen Bestehen der Waldbreitbacher Cäcilianerinen und Cäcilianer  im letzten Jahresquartal 2017 seinen krönenden Abschluss findet:
Beim „Bunten Abend“ am 21. Oktober 2017 nimmt der Kirchenchor seine Gäste auf eine unterhaltsame Tour durch 240 Jahre traditionsreiche Chorgeschichte mit, bevor am 1. Adventssonntag dann das große Finale folgt: Das Festkonzert „240 Jahre Kirchenchor `Cäcilia´ Waldbreitbach“. Auch diese festliche Gala am 3. Dezember 2017 in der Pfarrkirche ist als Projekt angelegt, zu dem Gastsängerinnen und -sänger ebenfalls herzlich willkommen sind. Die Proben dazu starten im Oktober.

Von Mozart zur modernen Musik

Zweiter Teil des „Jubiläumsdreiklangs“ im Kirchenchor Waldbreitbach zur Kirmes – Wer singt mit?

Waldbreitbach. Das erste Projekt im Jubiläumsjahr des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach mit Mozart im musikalischen Fokus fand am Ostermontag seinen krönenden Abschluss. Nun folgt die Fortsetzung für Maria Himmelfahrt in einer moderneren Variante.

Der zweite Teil des „Dreiklangs zum Jubiläum“ unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl startet am Donnerstag, 18.Mai 2017, 20 Uhr im Pfarrheim Waldbreitbach. Neben dem Chor sind möglichst viele Gastsänger ausdrücklich aufgerufen, im Rahmen von sechs Proben im Pfarrheim Waldbreitbach bekannte Werke der Moderne für den Gottesdienst am Kirmessonntag, 20. August 2017, einzustudieren. Begleitet wird die Hommage an Mariä Himmelfahrt von einer Jazz-Band. Da die weiteren Proben am 1. Juni 2017, am 8. Juni 2017, am 22. Juni 2017 und am 29. Juni 2017 sowie am 17. August stattfinden, bleiben die Sommerferien „probenfrei“ – wer Gastsänger und -sängerin werden möchte, muss seinen Urlaub also nicht stornieren.

Und es lohnt sich allemal: Über 50 Sängerinnen und Sänger hatten zu Ostern in der voll besetzten Pfarrkirche das „Ave verum“ und die „Orgelsolomesse“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das triumphale „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel aufgeführt. Solisten, Orchester und der stimmgewaltige Chor erhielten lang anhaltenden Applaus und danach viele begeisterte Rückmeldungen. Wiederholung angestrebt, jeder der Musik mag, ist ab 18. Mai 2017 also willkommen, um in Waldbreitbach „part of the game“ zu sein.

Dekanatskantor Peter Uhl: „Meinen Dank an die zahlreichen Gastsängerinnen und -sänger aus dem ganzen Kreis Neuwied , die mit viel Elan und Engagement bei der Sache waren, verbinde ich mit dem herzlichen Aufruf, es ihnen gleichzutun.“

Langanhaltender Applaus für Waldbreitbacher Mozart-Projekt

Vielversprechender Start in das Jubiläumsjahr des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach

Vielversprechender Start in das Jubiläumsjahr des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach

 Waldbreitbach. Wenn Applaus das Brot des Künstlers und der Gradmesser des Erfolges ist, wurde in Waldbreitbach am Ostermontag ein Spitzenwert erreicht, bei dem alle Mitwirkenden satt wurden.

In der voll besetzen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt war das feierliche Hochamt Anlass für die Aufführung des Mozart-Projekts. Dafür hatte der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach im Hinblick auf sein 240jähriges Bestehen erstmals auf die Mitwirkung von Gastsängerinnen und -sängern gesetzt. Tatsächlich waren Musikliebhaber aus dem gesamten Landkreis Neuwied mit von der Partie, um im Jahr des 60. Geburtstages von Falco den Amadeus weniger zu rocken, als gefühlvoll zu interpretieren. Unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl und unterstützt von einem Orchester aus mit Violinen, Violoncello, Kontrabass, Trompeten und Pauken präsentierte der Mozart-Projektchor mit eigenen Solisten und Tobias Schneider an der Orgel mit der Orgelsolomesse und dem „Ave verum corpus“ eine genussreiche Mozart-Mischung musikalischer Natur. Dass die Wahl auf das Genie aus Österreich fiel, kam nicht von ungefähr: Mozart komponierte die Messe 1775 oder 1776 in Salzburg; zwei Jahre bzw. zwölf Monate später wurde in Waldbreitbach der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 aus der Taufe gehoben.

Sozusagen als „Sahnehäubchen verfeinerte Händels „Halleluja“, eines der berühmtesten Chorwerke aller Zeiten, die deutsch-österreichischen Musik-Melange, die die Besucher in der Waldbreitbacher Pfarrkirche mit langanhaltendem Applaus goutierten. Waldbreitbach schmeckten die Mozartkugeln auch in der musikalischen Version.

Zum Jubiläumsjahr 2017 bildete der Mozart-Projektchor mit Solistinnen und Solisten sowie Orchester den Auftakt zum Dreiklang aus Ostern, Kirmes am 20. August und dem Jubiläumskonzert 240 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach am 3. Dezember.

Musikalische Mozartkugeln als Osterhäschen

Waldbreitbacher Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 mit Solisten und Orchester führt am 17.April Mozarts „Orgelsolomesse“, das „Ave verum corpus“ und Händels „Halleluja“ auf.

Waldbreitbach. Braucht es für die leckere Mozartkugeln Schokolade, Pistazie, Marzipan und Nougat, besteht in Waldbreitbach die genussreiche Mozart-Mischung musikalischer Natur am Ostermontag, 17. April, aus Projektchor, Solisten und Orchester.

Im Rahmen des Festhochamts um 11 Uhr führt der Waldbreitbacher Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 mit Solisten und Orchester unter der Leitung von Dekanatskantor Peter Uhl Mozarts „Orgelsolomesse“ in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt auf. Dass die Wahl auf das österreichische Genie fiel, kommt nicht von ungefähr: Mozart komponierte die Messe 1775 oder 1776 in Salzburg; zwei Jahre bzw. zwölf Monate später wurde in Waldbreitbach der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 aus der Taufe gehoben.

Ihren Namen „Orgelsolomesse“ verdankt das Werk, das dem Ordinarium mit Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei folgt, übrigens dem solistischen Einsatz der Orgel im Benedictus. Aufgeführt wird im Ostermontags-Hochamt außerdem die Motette „Ave verum corpus“, ebenfalls aus der Feder Mozarts sowie Händels „Halleluja“, eines der berühmtesten Chorwerke aller Zeiten. Als Solisten sind Mitglieder des Chores zu hören, an der Orgel sitzt Tobias Schneider. Dazu kommt ein Orchester mit Violinen, Violoncello, Kontrabass, Trompeten und Pauken.

Zum Jubiläumsjahr 2017 bildet der Mozart-Projektchor mit Solistinnen und Solisten sowie Orchester den Auftakt zum Dreiklang aus Ostern, Kirmes am 20. August und dem Jubiläumskonzert 240 Jahre Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach am 3. Dezember.

Wer sich zunächst selbst eine Mozartkugel der musikalischen Art als Osterei im feiertäglichen Nest gönnen möchte, wird am Ostermontag, 17.April 2017, 11 Uhr, in der Waldbreitbacher Kirche „Maria Himmelfahrt“ fündig.

Über 50 Stimmen für Mozart

Beeindruckender Start für Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach – Aufführung am 17. April 2017

Beeindruckender Start für Projektchor des Kirchenchors „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach – Aufführung am 17. April 2017

Waldbreitbach. Über 50 Stimmen erhält Mozart aus Waldbreitbach und dies am 60. Geburtstag von Falco – in seinem 240. Jubiläumsjahr „rockt“ der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 Waldbreitbach den Amadeus.

Im Mittelpunkt des Mozart-Projekts, das am Ostermontag, 17. April 2017 im Rahmen des Hochamtes um 11 Uhr in der Waldbreitbacher Pfarrkirche Maria Himmelfahrt aufgeführt wird, stehen die berühmte Orgelsolomesse „Missa brevis“ und das populäre „Ave verum“ aus der Feder des Genies aus Wien. Als Sahnehäubchen wird das famose „Halleluja“ von Georg Friedrich Händel die deutsch-österreichische Musik-Melange krönen.

Dass derart viele Sängerinnen und Sänger beim Mozart-Projekt des ältesten Laienchors im Kreis Neuwied mit von der Partie sein möchten, fasziniert auch den Dirigenten, Dekanatskantor Peter Uhl: „Unserem Aufruf sind Musikliebhaber aus dem gesamten Landkreis Neuwied gefolgt. Das verspricht natürlich ein beeindruckendes Stimmvolumen“. Und diesen Chorkörper verfeinern die Sängerinnen und Sänger aus Linz, Oberbieber, Bad Hönningen, Ehlscheid, Rossbach, Kurtscheid, Melsbach, Bremscheid und Waldbreitbach unter der Regie von Peter Uhl in sechs Proben zu jeweils anderthalb Stunden. Darunter sind allein 16 Männerstimmen, das gibt schon rein zahlenmäßig Auf- und Antrieb.

Die Idee, über einen Projektchor auch diejenigen (wieder) zum Chorgesang zu motivieren, die sich nicht in einem Verein binden möchten, endet auch nicht am Ostermontag: Zur Kirmes am 20. August 2017 und dem Jubiläums-Festkonzert am 1. Adventssonntag, 3. Dezember 2017, plant der Kirchenchor „Cäcilia“ 1777 weitere musikalische Projekte. Im Wiedtal ist auch musikalisch einiges im Fluss.